Rekultivierung des Erdgasförderplatzes Neubruchhausen

Aus einem ehemaligen Erdgasförderplatz im niedersächsischen Neubruchhausen wird wieder Agrarland: Von 1996 bis 2001 förderte ExxonMobil Production Deutschland (ExxonMobil) aus einer Tiefe von rund 4.700 Metern etwa 400 Millionen Kubikmeter Erdgas. Die Menge des geförderten Erdgases entspricht etwa dem Bedarf des gesamten Landkreis Diepholz für drei Jahre oder dem Verbrauch aller Haushalte der Stadt Bassum für 44 Jahre.

So leistete der Förderplatz in Neubruchhausen einen Beitrag zur sicheren Versorgung mit Erdgas aus der heimischen Förderung. Genauso verantwortungsvoll stellt das BVEG-Mitglied ExxonMobil sicher, dass der Erdgasförderplatz zurückgebaut und abschließend rekultiviert wird.

„Der Rückbau des Betriebsplatzes gehört zu einer nachhaltigen Erdgasförderung. Die Förder- und Aufbereitungsanlagen sowie der Betriebsplatz, einschließlich der Versiegelung, werden komplett zurückgebaut, die genutzte Fläche rekultiviert und damit einer Nachnutzung zur Verfügung gestellt“, so ExxonMobil-Pressesprecher Klaus Torp.

Insgesamt hat ExxonMobil rund eine halbe Million Euro investiert, um den ehemaligen Förderplatz wieder nachhaltig für landwirtschaftliche Zwecke nutzbar zu machen. Nachdem die Versiegelung des Bohrplatzes abgetragen wurde, wird die Fläche aktuell mit Mutterboden aufgefüllt. Mitte August wird der Prozess der Rekultivierung vollkommen abgeschlossen sein.

Der Rückbau in Neubruchhausen macht deutlich, dass die heimische Erdgasförderung nachhaltig gestaltet wird und Hand in Hand mit dem Schutz der Umwelt geht.

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