Langzeit-Luftmonitoring in Niedersachsen startet

Heute starten die landesweiten Luftmessungen in Niedersachsen, mit der die Erdgas-Industrie mögliche Immissionen im Umkreis ihrer Förderplätze erfassen lässt.

„Wir machen unsere Aktivitäten messbarer und erwarten faktenbasierte Bewertungen zu Immissionen bei den Nachbarn der Erdgas-Förderbetriebe. Gleichzeitig können wir auch das gestiegene Interesse der Bürger an Transparenz in den Förderregionen adressieren. Das entspricht unserem Anspruch an gute Nachbarschaft und eine verantwortungsvolle Förderung hier im Land“, so Ludwig Möhring, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Erdgas, Erdöl und Geoenergie e.V. (BVEG).  

An insgesamt 70 Messpunkten in Wohngebieten mit geringer Entfernung zu einer Erdgasförderanlage wird über ein ganzes Jahr die Konzentration von den aromatischen Kohlenwasserstoffen Benzol, Toluol, Ethylbenzol und Xylole (kurz: BTEX) erfasst.

Mit der Durchführung der Messkampagne und Analyse der Ergebnisse ist das unabhängig arbeitende Ingenieurbüro Müller-BBM beauftragt. Nach Abschluss der Messphase wird ein Abschlussbericht erstellt, der die Belastungswerte jedes einzelnen Messstandortes enthält. Der Inhalt dieses Berichtes wird veröffentlicht. Besonders wichtig: Die Anwohner erfahren ebenfalls von den Messergebnissen und erhalten die Möglichkeit, darüber mit den Vertretern der Mitgliedsunternehmen ins Gespräch zu kommen.

So ist das Luftmonitoring ein weiteres Beispiel dafür, wie die Branche vor Ort Transparenz fördert und in den Dialog geht.

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