Hauptgeschäftsführer Dr. Ludwig Möhring beim BVEG-Jahrespressegespräch

Heimische Förderung bedeutet Klimaschutz und Versorgungssicherheit

Die Energiewende ist in vollem Gange, jedoch machen die erneuerbaren Energien nach wie vor erst sechs Prozent des gesamten Energiebedarfs in Deutschland aus. „Wenn wir unsere ehrgeizigen Klimaschutzziele erreichen und gleichzeitig eine Industrienation bleiben wollen, werden wir jedoch nicht nur mit regenerativen Energieträgern auskommen“, betont BVEG-Hauptgeschäftsführer Dr. Ludwig Möhring auf dem Jahrespressegespräch des Verbandes in Hannover vor etwa 40 Teilnehmern. Realistischer Klimaschutz bedeute, auf eine Integration von erneuerbaren Energien und konventionellen Energieträgern zu setzen.

In den kommenden Jahren werden nicht nur weitere Kernkraftwerke, sondern auch mehrere große Kohlekraftwerke vom Netz gehen. Um die entstehende Versorgungslücke zu schließen, ist Erdgas der ideale Energieträger. Deshalb begrüßt der BVEG ausdrücklich die Bemühungen der Bundesregierung um eine integrierte Betrachtung, wie CO2 eingespart werden kann. Hierzu sei der Dialogprozess „Gas 2030“ ein wichtiges Signal. Dr. Möhring machte deutlich: „Wir können mehr!“ Die heimische Förderung kann mit den richtigen Rahmenbedingungen einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz in Deutschland leisten.

Eine dieser Bedingungen ist das gesellschaftliche Bewusstsein für die Relevanz von Erdgas und Erdöl im Energiemix. Bisher sei der Eindruck entstanden, dass die Energiewende mit den Erneuerbaren allein zu schaffen sei. Die Transparenzinitiative Umwelt des BVEG steht für den Beitrag. den die Branche leistet und ist ein Angebot für den Dialog an Politik, Mitarbeiter und Anwohner. „Wir stehen für Transparenz, Verantwortung und Umweltschutz“, macht Dr. Möhring deutlich und ergänzt: „Wir geben klare Antworten und erklären, was wir beim Bohren und Fördern tun.“

Sein Wunsch: Ein klareres Bekenntnis der Politik zur heimischen Förderung und der breite gesellschaftliche Konsens über deren Sinnhaftigkeit.

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