Gemeinsam noch stärker: Aus Wintershall und DEA wird Wintershall Dea

Durch den Zusammenschluss der BVEG-Mitgliedsunternehmen Wintershall und DEA ist Europas führendes Öl- und Gasunternehmen entstanden. „Die vollzogene Fusion ist ein wichtiges Zeichen für die Versorgung Deutschlands mit verlässlicher, umweltverträglicher und bezahlbarer Energie“, kommentiert BVEG-Hauptgeschäftsführer Dr. Ludwig Möhring die unternehmerische Entscheidung.

Wintershall und DEA blicken in Deutschland bereits auf eine lange Geschichte zurück: Beide Unternehmen wurden vor über 120 Jahren gegründet und arbeiten seit mehreren Jahrzehnten in zahlreichen Projekten im In- und Ausland als Partner zusammen. So fördern sie unter anderem seit über 30 Jahren gemeinsam auf der Mittelplate und setzen auf Deutschlands einziger Erdölplattform im schleswig-holsteinischen Wattenmeer Maßstäbe für eine umweltfreundliche und sichere Erdgas- und Erdölproduktion. Wintershall Dea arbeitet nun an einer nachhaltigen und klimaschonenden Energieversorgung in und für Deutschland. Eine Entwicklung, die Möhring deutlich befürwortet: „Es ist besonders erfreulich, dass Wintershall Dea nicht nur im europäischen Ausland, in Russland, Lateinamerika, Nordafrika und dem Mittleren Osten produziert, sondern auch weiterhin auf die heimische Förderung setzt, die mit ihrer günstigeren CO2-Bilanz zum Erreichen der Klimaschutzziele beiträgt“. Aktuell hält Wintershall Dea Lizenzen zur Erdgas- und Erdölproduktion in Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Bayern. „Unsere Wurzeln liegen in Deutschland, unsere Heimat ist Europa, unsere Arbeit ist global“, sagt Mario Mehren, Vorstandsvorsitzender von Wintershall Dea.

Für die Fusion der beiden Unternehmen gibt es viele gute Gründe. „Gemeinsam vereinen wir technologisches Knowhow und Innovationskraft. Als führendes Erdgas- und Erdölunternehmen in Europa haben wir die Stärke und internationale Präsenz, um große Chancen zu ergreifen und sind gerüstet für kommende Herausforderungen im Geschäftsumfeld“, sagt Maria Moraeus Hanssen, Chief Operating Officer (COO) und stellvertretende Vorstandsvorsitzende von Wintershall Dea sowie Vorstandsmitglied im BVEG. Der Wachstumskurs der Vorgängerunternehmen soll daher fortgesetzt werden. So soll die Gas- und Ölproduktion, die 2017 addiert noch bei 575.000 Barrel Öläquivalent lag, bis 2023 auf 750.000 bis 800.000 Barrel pro Tag ausgebaut werden. Ein Börsengang ist frühestens 2020 geplant. „Wir sind ein europäischer Champion und leisten einen wichtigen Beitrag zu Europas Energiesicherheit“, betont Mario Mehren.

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